Security Boot Sequence
SECURING GRID...
SAMUEL SCIULLI
PHP-Backend Entwickler (Symfony)
SECURITY FIRST · FOSS bevorzugt
Privat: Komplexe Infrastruktur & Serveradministration

Hallo Welt,
ich heiße Samuel Sciulli, beruflich PHP-Backend Entwickler mit Symfony, Schwerpunkt Security. Ich setze bevorzugt FOSS Software ein. Privat betreibe ich eine komplexe Infrastruktur mit diversen Diensten, dabei sind Virtualisierung, Backup, Netzwerk, Administration, Patchmanagement, Monitoring sowie Ausfallsicherheit durch Redundanz feste Bestandteile. Security by Default ist für mich keine Option, sondern Prinzip.

Sprachen
C
C++
PHP
JavaScript
Bash
CSS
HTML
Infrastruktur
Betriebssysteme
Proxmox VE
Proxmox PBS
OpenBSD
Debian
Fedora
Qubes OS
OpenWRT
Betriebsarchitektur
Patchmanagement
Regelmäßige und automatisierte Updates aller Systeme.
Netzwerksegmentierung und IDS/IPS
Restriktive Firewall, Einsatz von VLANs, separate Zonen und Nutzung von Intrusion Detection und Prevention (IDS/IPS) zur Anomalieerkennung.
Backup 3-2-1-1-0
3 Kopien, 2 Medien, 1 offsite (Geo-Replikation), 1 Immutable-Storage, 0 Fehler durch Restore-Tests.

Speicher mit hoher Datenintegrität dank ZFS als Dateisystem.
Monitoring
Uptime Kuma: Prüfung der Erreichbarkeit, Alerts bei Ausfällen.
Beszel: System-Metriken wie CPU, RAM, Disk und Netzwerk.
Push-Provider: Benachrichtigung über alle wichtigen Systemereignisse.
Ausfallsicherheit
Multi-WAN
Redundante Internetanbindungen, automatischer Provider-Wechsel.
USV
Unterbrechungsfreie Stromversorgung, geordnetes Herunterfahren bei Stromausfall.
VRRP
Virtual Router Redundancy Protocol, automatisches Router-Failover.
PVE - HA-Failover
2-Node Cluster mit Quorum Device, Replikation und VMs wechseln automatisch.
Performance
Speicher
Performanter NVME-Speicher mit PCIe Gen 4 und hoher Langlebigkeit (1.200 TBW).
Netzwerkhardware
Hochwertige CAT6 S/FTP-Verkabelung und leistungsstarke Switches mit Link Aggregation, Router und Firewall-Lösung.
{ }
Effiziente Codestrukturen
Die Entwicklung beruht auf dem KISS-Prinzip und verzichtet auf unnötige Komponenten. Zum Einsatz kommen leistungsfähige Codemuster sowie Codeanalysen mit Profiling-Tools.
Netzwerkkonfiguration
Paketpriorisierung (Quality of Service) auf allen Schnittstellen. Dank des Einsatzes von VLANs sind die Broadcastdomänen voneinander getrennt.
Sicherheit
Code-Correctness
Durchführung von regelmäßigen Security-Audits. Anwendung von dynamischen und statischen Codeanalysen.
🔒
Potente und moderne Verschlüsselung
Alle Systeme sind mit AES-256 Bit Full-Disk-Encryption verschlüsselt. Für die asymmetrische Verschlüsselung werden RSA-4096 Bit oder ECC-256 Bit eingesetzt. Als Hashfunktion kommt SHA-3 zum Einsatz. Sobald entsprechende Möglichkeiten bestehen, werden alle Systeme auf postquantenresistente Verfahren umgestellt.
🔑
Starke Authentifizierung
Konsequente Nutzung eines Hardware-Tokens zur SSH-Authentifizierung und TOTP. Auf allen Account-Ebenen wird eine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingesetzt. Zudem werden einzigartige Passwörter mit hoher Entropie verwendet.
Security by Compartmentalization
Systeme, Dienste und Benutzerrechte werden voneinander isoliert. Die Trennung erfolgt unter anderem durch VLANs, separate Netzwerkzonen, Container und virtuelle Maschinen. Dadurch werden die Auswirkungen eines möglichen Sicherheitsvorfalls begrenzt und eine Ausbreitung auf weitere Systeme erschwert.
Pyramid of Pain
Kern meiner Security-Philosophie
TTPs
Tools & Malware
Network Artifacts
Domain Names
IP Addresses
Hash Values
▼ Leicht änderbar Wirksam ▲
Erklärung
Die Pyramide zeigt: Je höher man ansetzt, desto aufwendiger wird es für den Angreifer. Unten blockiert man einfache Dinge wie IP-Adressen oder Datei-Hashes. Das bringt wenig, der Angreifer wechselt sie in Sekunden. Eine WAF (Web Application Firewall) erkennt z.B. nicht nur einzelne IPs, sondern das Verhalten eines Angriffs auf Anwendungsebene. Je weiter oben man ansetzt, desto mehr muss der Angreifer sein gesamtes Vorgehen ändern.

Ganz oben stehen TTPs (Tactics, Techniques & Procedures). Das beschreibt wie ein Angreifer vorgeht: welche Methoden, in welcher Reihenfolge, mit welchen Tools.

Wer dieses Prinzip verstanden hat, kommt zu Sicherheitsregeln, die immer gelten, wenn zielgerichtete und effektive Cyber-Resilienz gewünscht ist, unabhängig von Technologie oder System, wie z. B.:
  • Least Privilege: nur die Rechte, die nötig sind.
  • Zero Trust: nichts vertrauen, alles verifizieren.
  • Defense in Depth: mehrere Sicherheitsschichten, kein single point of failure.
  • Fail Secure: im Fehlerfall sicher, nicht angreifbar.
  • TOFU: Trust On First Use, Vertrauensgarantie bei Erstverwendung.
  • Bare Metal: volle Kontrolle, keine unnötigen Abstraktionsschichten.
  • Code-Correctness: verhindern von Manipulation am Codeverhalten, durch Ausnutzung von Exploits. Die ursprüngliche Spezifikation muss bewahrt bleiben.
  • Harvest now, decrypt later: Verwendung quantensicherer Verfahren für Verschlüsselung, digitale Signaturen und Schlüsselaustausch, beispielsweise AES-256 für die symmetrische Verschlüsselung und Kyber (ML-KEM) für den asymmetrischen Schlüsselaustausch. Dadurch soll verhindert werden, dass heute abgefangene und aufgezeichnete Daten künftig entschlüsselt, gelesen und missbraucht werden können.
Ebenen erklärt
TTPs (Tactics, Techniques & Procedures)
Das Wie eines Angriffs: Methoden, Reihenfolge, Tools. Wer hier blockiert, zwingt den Angreifer komplett neu zu planen. Größtmöglicher Schmerz.
Tools & Malware
Welche Werkzeuge und Schadsoftware der Angreifer nutzt. Wird ein Tool erkannt, muss er neue beschaffen oder selbst welche entwickeln.
Network Artifacts
Spuren im Netzwerk: ungewöhnliche Ports, Protokollverhalten, C2-Kommunikation. Erkennbar durch Verhaltensanalyse.
Domain Names
Domains die für Angriffe genutzt werden. Mit Aufwand wechselbar, aber Registrierung und DNS hinterlassen Spuren.
IP Addresses
IP-Adressen von Angreifer-Servern. Leicht umgehbar über Proxys oder neue IPs. Geringer Schmerz.
Hash Values
Fingerabdruck einer Datei. Trivial zu ändern. Eine kleine Modifikation erzeugt einen neuen Hash. Kaum wirksam.